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365 GTC/4 “Il Gobbone”, Coupé

Der Ferrari 365 GTC/4 war ein 2+2-sitziger Straßensportwagen des italienischen Automobilherstellers Ferrari, der von 1971 bis 1973 gebaut wurde. Der Wagen ähnelte äußerlich dem Ferrari 365 GTB/4 „Daytona“, mit dem er auch in technischer Hinsicht verwandt war. Allerdings nutzte er eine überarbeitete Antriebseinheit und trug eine eigenständige Karosserie. Die ungewöhnliche Form der Fahrgastzelle brachte dem Wagen bei der Präsentation den Beinamen „il Gobbone“ („der Bucklige“) bzw. „Banane“ ein. Der 365 GTC/4 stand lange Zeit im Schatten des Aufsehen erregenden „Daytona“ und wird gelegentlich als der „vergessene Ferrari“ bezeichnet. Der 365 GTC/4 wurde als Nachfolger des Ferrari 365 GT 2+2 konzipiert.Bei der Entwicklung des Wagens griff Ferrari weitgehend auf die Technik des „Daytona“ zurück.

Der 365 GTC/4 übernahm vom „Daytona“ das Chassis und das Fahrwerk. Auch das Triebwerk war in den Grundzügen identisch: Beide Autos wurden von dem 4,4 Liter großen, von Gioacchino Colombo entworfenen Zwölfzylindermotor angetrieben, der über vier obenliegende Nockenwellen verfügte. Die Karosserie des Coupés war vollständig neu entworfen worden. Sie ähnelte im Layout der des „Daytona“; bei beiden Modellen war allerdings kein einziges Karosserieteil auswechselbar. Der Aufbau wurde von Pininfarina entworfen; ausführender Designer war Filippo Sapino. Sapino entwarf eine Fließheckkarosserie mit langer, flacher Motorhaube, einer kurzen Fahrgastzelle und einer abfallenden Dachlinie, die in einem abgeschnittenen Kamm-Heck mündete.

Die Gürtellinie war geschwungen und lief am Fahrzeugheck spitz zu. Vorn verwendete der 365 GTC/4 ebenso wie der „Daytona“ in seiner zweiten Version Klappscheinwerfer. „Il Gobbone“ war der erste Ferrari, bei dem von Anfang an der Einsatz von Klappscheinwerfern vorgesehen war. Der 365 GTC/4 war nominell als 2+2-Sitzer ausgelegt. Hinter den Fahrersitzen befanden sich sehr kleine Notsitze, die allerdings für den Personentransport kaum geeignet waren. Im Innenraum unterschied sich der 365 GTC/4 in einigen Details von früheren Ferrari-Sportwagen. Das Armaturenbrett war völlig neu gestaltet worden. Das Fünfganggetriebe hatte nicht die für Ferrari typische offene Schaltkulisse, sondern einen die Schaltkulisse verhüllenden Ledersack. Die Höchstgeschwindigkeit des 365 GTC/4 betrug 260 km/h, die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h gelang dem Wagen in 6,7 Sekunden.

Wertentwicklung von 2008 - 2014:

Bereits erfolgreiche Wertenwticklung Bereits erfolgreiches Modell: 214%
Daten & Fakten
Produktionszeitraum:
1971 – 1973
Karosserietyp:
2 +2 Coupé
Motor:
4,4 Liter, V12
Vorgängermodell:
Ferrari 365 GT 2+2, Ferrari 365 GTC
Nachfolgemodell:
Ferrari 365 GT4 2+2
Stückzahl:
505
 
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